27.06.14 18:14

Boxerinnen, Prostituierte und der Dämon der Ledigen

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Extra, Demokratische Republik Kongo
Von: David Signer

Frauenwelten in Kinshasa

Rosette Ndongola, dreifache Afrikameisterin, beim Training in den Katakomben des Tata Raphaël-Stadions in Kinshasa.

Eine anständige Frau in Kinshasa heiratet und hat Kinder. Es gibt aber auch die «freien Frauen», die sich selber durchschlagen. Das braucht Mut und Einfallsreichtum, sonst droht rasch der Absturz, zum Beispiel in die Prostitution.

«Kannst du mir nicht mit ein paar Francs aushelfen?», fragt Rosette vor dem Abschied. «Ich habe noch nichts gegessen heute.» Rosette ist nicht irgendwer. Sie ist mehrfache Afrika-Box-Meisterin. Das heisst, sie könnte fast jeden zwischen Dakar und Dar es Salaam k. o. schlagen. Aber hier in Kinshasa, diesem Zehn-Millionen-Dorf im innersten Afrika, muss sie um ein Mittagessen betteln. Auf die Frage, wovon sie eigentlich lebe, antwortet sie: «Je me débrouille.» Sie schlage sich durch. Wie ist Rosette Boxerin geworden in einem Land, in dem eine Frau ohne Ehemann und Kinder traditionellerweise als Schande für ihre Familie gilt? Dafür muss man ins Jahr 1974 zurückblenden. Damals konnte sich Kinshasa vorkommen wie die Hauptstadt der Welt. Dem Diktator Mobutu Sese Seko war es gelungen, Muhammad Ali und George Foreman in die Hauptstadt des damals Zaire genannten Landes zu locken. Das Treffen der beiden Boxgiganten im Tata-Raphaël-Stadion wurde zum Jahrhundertkampf und ging als «Rumble in the Jungle» in die Sportgeschichte ein.

Geisterstadt Kinshasa

Heute nennt sich Zaire «Demokratische Republik Kongo». Mobutu wurde 1994 von Laurent-Désiré Kabila weggeputscht, der seinerseits 2001 ermordet wurde. Nun ist sein Sohn Joseph Kabila am Ruder. Bei den unerschöpflichen Bodenschätzen des Landes könnte Kinshasa das Eldorado im Herzen Afrikas sein, aber statt «Kinshasa la belle» wie ehemals nennen es die Bewohner heute «Kinshasa la poubelle», Müll-Kinshasa. Mit seinen zehn Millionen Einwohnern ist es – nach Lagos – die zweitgrösste Stadt Schwarzafrikas, verfügt jedoch über die Infrastruktur eines Dorfes. Die meiste Zeit herrscht Stromunterbruch. Selbst wer arbeiten wollte, kann nicht. Sogar im Vergnügungsviertel Matonge sitzen die Leute oft im Dunkeln an ihren Tischchen, neben stillen Lautsprechern, vor sich eine Flasche ungekühltes Bier. Die Mädchen aus den Armenvierteln, die aufgeputzt wie Prinzessinnen über den Gehsteig flanieren, sind nur kurz sichtbar, wenn sie vom Scheinwerfer eines vorbeifahrenden Autos gestreift werden. Sie müssen aufpassen, dass sie nicht ins stinkende Wasser der Strassengräben fallen. Die Strassenlampen sind nicht mehr in Betrieb. Dafür verlaufen auf den ungeteerten Strassen knapp unter der Erde illegal verlegte Kabel. Bei Regen sterben immer wieder Passanten oder in einer Pfütze spielende Kinder an einem Stromschlag.

Auch vom Stadion Tata Raphaël ist nur noch ein Skelett übrig. Nachts schlafen Strassenkinder auf den Sitzreihen. Auf der Umzäunung wird Wäsche getrocknet. An der östlichen Seite dampft eine riesige Müllhalde vor sich hin. In den dunklen, verwinkelten Gängen der Ruine haben sich Obdachlose einquartiert, Suppen köcheln auf glühenden Kohlen. Aber in den Katakomben lebt der Geist Muhammad Alis fort. In dessen ehemaliger Garderobe, wo die blaue Farbe in Fetzen von der Mauer hängt und der Boden von Zementstaub und alten Kleidern bedeckt ist, hat sich Judex Tshibanda einquartiert.

Jeannette und Rosette boxen

Der heute 53-jährige Judex war früher selber Boxer. Eines Tages im Jahr 1995 sah er in einem Buch Bilder von boxenden Amerikanerinnen. Das würde er in Kinshasa einführen! Seine Schwergewichts-Kumpel, nicht gerade Frauenrechtler, dachten an einen Sonnenstich. Aber er zog es durch, und heute ist er Nationaltrainer der kongolesischen Boxerinnen. Sein Star ist Rosette Ndongola. Drei Mal holte sie sich den Afrika-Champion-Titel. Nur letztes Jahr fehlte ihr das Geld, um zur Ausscheidung zu fahren. Rosette kommt allerdings erst später an diesem grauen, schwülen Trainings-Montagnachmittag. Dafür kommt Jeannette Mukendi.

«Ich sehe nicht aus wie eine Boxerin, n'est-ce pas?», sagt sie lächelnd. In der Tat: In ihrem rosa Top, mit den roten Finger- und goldenen Zehennägeln in schwarzen Lackschuhen ginge sie glatt als Fernsehmoderatorin durch.

Trainiert wird im hohen Kellerraum, wo sich Ali einst für den Kampf der Kämpfe aufwärmte. Spärlich dringt Licht durch die Löcher in der Mauer, drei nackte Glühbirnen hängen von der Decke. Die Sprossenwand weist nur noch wenige Sprossen auf, die meisten wurden als Brennholz verwendet. Der «Ring» wird durch vier Bretter auf dem Betonboden gebildet. Auf die Mauer ist der Name von Judex' Boxklub gepinselt: «La tête haute de Muhammad Ali». Nachdem sich die schöne Jeannette am Boxsack auf Touren gebracht hat, stellt sich ihr Judex als Sparringpartner zur Verfügung. Und nach wenigen Minuten wird klar, dass man sich von Jeannettes charmantem Äusseren nicht täuschen lassen sollte. Judex muss verdammt aufpassen, Kopfschutz gibt es nicht. Innert Kürze sind beide schweissüberströmt.

Jeannette ist Mitte zwanzig. Mit fünfzehn wurde sie schwanger. Der Mann? «Tot», sagt sie. Später wird klar, dass er durchaus noch lebt, aber sich schon so lange aus dem Staub gemacht hat, dass er für sie gestorben ist. Als kurz nach der Geburt der Zwillinge ihre geliebte Tante starb, musste sie irgendwo ihre Wut loswerden, sagt sie. Mit Kollegen spielte sie Volleyball, exzessiv, bis zur Erschöpfung. Das fiel Judex auf, der gleich nebenan mit seinen Boxerinnen trainierte. «Er fragte mich, ob ich mitmache, und so ging's los.» Inzwischen holte sie bei Landeswettkämpfen zwei Mal die Silbermedaille.

«Ist es als Boxerin nicht etwas schwierig, einen Partner zu finden? Haben die Männer nicht Angst?»

«Warum? Ich bin schön!», entgegnet sie kokett. «Und diszipliniert. Als Sportlerin schlage ich doch nicht einfach zu!»

Wäre ihr Idealmann ebenfalls Boxer? «Nie. Die meisten Boxer sind bescheuert.» Sie legt sich erschöpft auf zwei rostige Metallstühle ohne Lehne. Das Lipgloss glänzt immer noch perfekt.

Nach zwei Stunden trifft Rosette ein. Eng anliegendes, geflochtenes Haar, gedrungene, muskulöse Statur, scharf geschnittenes Gesicht, gefährlicher Gangster-Gang – sie könnte als Anführer einer Strassenbande durchgehen. «Früh verwaist», sagt sie. «Als dann noch meine grosse Schwester starb, spielte ich nur noch Fussball, von morgens bis abends.» Sie wurde von Judex entdeckt und in seinen Klub aufgenommen. Mit acht. Als er sie beim ersten Wettkampf mitmachen liess, weigerten sich die andern, mit dem «Baby» aufzutreten. Judex blieb hart. An diesem Tag stieg die Achtjährige als Einzige aus seinem Camp in den Ring. «Als ich Boxerin wurde, war die ganze Verwandtschaft dagegen», sagt sie. «Jetzt können sie sich vor Stolz kaum mehr halten.»

Die «freien Frauen»

Spricht man in Kinshasa Leute auf die Boxerinnen an, lautet die lapidare Antwort gemeinhin: «Ah, ce sont des femmes libres.» Der Ausdruck «freie Frauen», im ganzen frankofonen Afrika gebräuchlich, bedeutet, dass Jeannette oder Rosette unverheiratet sind und sich ausserhalb des traditionellen Familienlebens und der herkömmlichen Geschlechterrollen durchschlagen. Im Wörtchen «frei» können Bewunderung, Neid oder Verachtung mitschwingen.

Die Ethnologin Jean S. La Fontaine schrieb in ihrer Studie «The free women of Kinshasa»: «Eine ‹femme libre› hat sich der Kontrolle ihrer Wächter, egal, ob Ehemann oder Verwandte, entzogen. Sie ist frei von Verwandtschafts- und Clanverpflichtungen, und ihr Leben hängt von der eigenen Intelligenz und Organisation ab. Das Verb échapper («entkommen») wird in diesem Zusammenhang oft verwendet, mit der Implikation, dass eine ‹femme libre› einen positiven Schritt getan hat, um sich selbst von den lästigen Einschränkungen eines traditionellen Lebens zu befreien.»

Aber das Hauptproblem in einem Land wie Kongo-Kinshasa ist der Mangel an Arbeitsplätzen mit regelmässigem Salär. Das gilt für Männer und erst recht für Frauen. Das Gesellschaftssystem, das unter solchen Bedingungen entsteht, nennt man Neopatrimonialismus. So wie sich Männer einen einflussreichen «Patron» suchen, unter dessen Schutz sie sich stellen können, so brauchen auch Frauen jemanden, der für sie sorgt. Das ist klassischerweise der Ehemann. Aber auch die ledigen «femmes libres» kommen nicht darum herum, sich einen Ernährer zu suchen. Der Balanceakt besteht darin, sich einerseits versorgen zu lassen, andererseits die Abhängigkeit der klassischen Ehe zu vermeiden. Eine Option lautet, sich nicht auf einen, sondern auf mehrere Männer abzustützen und die verschiedenen Liebhaber, so gut es geht, aneinander vorbeizumanövrieren. Eifersucht schadet nicht zwingend, kann sogar gut fürs «Geschäft» sein, sollte aber nicht so stark werden, dass einer abspringt.

Aus westlicher Sicht nähern sich solche Beziehungen der Prostitution. Das ist jedoch insofern irreführend, als man in weiten Teilen Afrikas davon ausgeht, dass sich die Liebe eines Mannes zu einer Frau an seiner Grosszügigkeit zeigt. Seiner Freundin nach einer Liebesnacht einen Geldschein zuzustecken, ist nicht anrüchig, sondern gilt als Zeichen der Wertschätzung. Die Eltern werden eine Tochter ermahnen, bei der Partnerwahl nicht nur ihrem Herz zu folgen, sondern auch die materielle Sicherheit im Auge zu behalten. Sucht sie sich einen reichen Mann, handelt sie verantwortungsvoll und moralisch, da sie nicht nur an sich, sondern auch an ihre soziale Verpflichtung gegenüber ihrer Verwandtschaft denkt. Auch La Fontaine schreibt: «In den Augen von Kongolesen ist ein wesentliches Merkmal der Liebesbeziehung das Geschenk, das die Frau von einem Liebhaber erhält. Zuneigung, ob nun in Männerfreundschaften oder zwischen den Geschlechtern, wird in Geschenken ausgedrückt.» Aber trotz der Normalität dieser «Honorierung» gilt: «Von der Amateurprostitution bis hin zum Bestreiten des Lebensunterhalts aus den Geschenken von Liebhabern ist es zeitlich und logisch ein kurzer Schritt.»

Stéphanie, die Prostituierte

Die Rollen der gesellschaftskonformen Ehefrau und der «femme libre» sind nicht strikt getrennt. Eine freie Frau kann irgendwann heiraten, und wenn die Ehe in die Brüche geht, lebt sie wieder ein paar Jahre als Freie. Allerdings droht tatsächlich die Sackgasse der Prostitution. Gilt eine Frau irgendwann als schlicht käuflich, ist es schwierig für sie, aus dieser Rolle wieder herauszukommen. Dies ist Stéphanie passiert.

Rasch tun sich im Gespräch mit ihr hinter dem charmanten Äussern Abgründe auf. Stéphanie ist jeden Abend im «Cheetah 2» im Bon-Marché-Quartier. Aber erst ab 22 Uhr, damit keine eventuellen Verwandten sie von der Strasse aus sehen könnten. Sex mit ihr kostet rund zwanzig Dollar plus fünfzehn für ein Zimmer. Stéphanie ist 25.

«Wie lange machst du das schon?»

«Ich erinnere mich nicht.»

Später, bei grilliertem Ziegenfleisch und Mützig-Bier, stellt sich heraus, dass ihr Vater Soldat war; bei den Unruhen von 2007, als es nach den Wahlen zum Clash zwischen Gewinner Joseph Kabila und seinem Rivalen Jean-Pierre Bemba kam, starb er bei einem Schusswechsel. Im allgemeinen Chaos wurde Stéphanie von einem Mann eine Woche lang gekidnappt und vergewaltigt. Nun muss sie für ihre Mutter und ihre Schwestern sorgen. Immerhin konnten sie auf dem Militärcamp wohnen bleiben, aber Kunden kann sie dort nicht herbringen. Mit den fremden Männern gehe sie à contre-cœur ins Bett, sagt sie. Oft wird sie von Polizisten gedemütigt, sie verlangen von ihr, ohne Präservativ mit ihnen zu schlafen. Sie hofft, dass ein Kunde sie heiratet, aber, sagt sie, «die Chancen werden immer kleiner».

Gegen Mitternacht macht sie mit einem Freier in einem Chambre séparée der benachbarten «Riviera»-Disco herum; die Inhaberin will sie hinauswerfen, droht mit der Polizei. Da verliert Stéphanie völlig die Nerven. Ihr Gesicht nimmt einen noch verzweifelteren Ausdruck an. Wild entschlossen, keinen Millimeter zurückzuweichen, schreit sie: «Ich rufe das Militär! Mein Vater war Soldat! Eine ganze Armee wird hier einmarschieren und dein Lokal dem Erdboden gleichmachen!»

Gefangen in der Freikirche

Den freien Frauen droht auf der einen Seite Prostitution, auf der andern Rückfall in patriarchale Kontrolle, zum Beispiel in den «Freikirchen», die wie in ganz Afrika auch in Kinshasa boomen. Mit einer Mischung aus billigem Trost, grandiosen Versprechungen, christlichem Wunder-Hokuspokus und traditionell-afrikanischem Geister- und Besessenheitskult verdrehen diese Sekten ihren Schäfchen die Köpfe und ziehen ihnen die Kongo-Francs aus der Tasche. Da ist zum Beispiel der «Prophet» Tridon Kambayi-Oleko. Seine Eglise des Agneaux, ein rotes Zelt in einem Hinterhof im Lingwala-Quartier von Kinshasa, ist noch wenig bekannt, und er freut sich über Neuankömmlinge.

Vor ein paar Jahren hatte er eine Vision. Gott sagte ihm, er solle sich um seine Schäfchen kümmern. Tridon nahm das sehr ernst und sehr wörtlich. In der «Lämmer-Kirche» beten die Gläubigen auf allen Vieren, blöken, dann legen sie sich flach auf den Boden und reden in Zungen. Wie meist in diesen Kirchen ist die Mehrzahl der Anwesenden weiblich. Im Fünfminutentakt fallen Frauen in Trance. Dann ist der Prophet sofort zur Stelle, redet rasch und rhythmisch auf die Entrückte ein, sie verzerrt das Gesicht, verdreht die Augen und fällt ihm schliesslich stöhnend in die Arme. Er legt sie hin, kniet über ihr und beschwört die Dämonen, ihren Körper zu verlassen, während sie sich wimmernd hin und her wälzt.

Die «freien Frauen» machen dem Gottesmann grosse Sorgen. Er redet vom Sündenbabel; die Rettung dieser verlorenen Seelen ist ihm ein grosses Anliegen. Immerhin sieht er sie weniger als Sünderinnen, sondern als Opfer. Nach dem Gottesdienst erklärt er die Geschichte der drei Frauen, die er an diesem Tag aus ihrer Besessenheit befreit hat: «Der ersten warf ein Hexer einen Stein an den Kopf. Deshalb hat sie immer Kopfweh. Die zweite verlobt sich immer wieder, aber heiratet nie. Wir nennen das den Dämon der Ledigen. Es handelt sich um einen unsichtbaren Nacht-Ehemann, der keinen andern ranlässt. Die dritte schliesslich wurde krank wegen eines bösen Onkels, der einen Todesgeist schickte.» Mithilfe Gottes gelang es ihm, alle drei zu retten.

Das Paradoxe ist, dass sich viele dieser Priester die «Normalisierung» der freien Frauen auf die Fahne geschrieben haben; aber was passiert, ist, dass diese (leicht)gläubigen Frauen dann als Groupies der Priester enden. Sie tauschen ihre raffiniert ausbalancierten Abhängigkeiten gegen eine einzige aus, die einer Hypnose ähnelt.

Eric, ein Lokaljournalist, der in Kinshasa über die neuen Kirchen schreibt, sagt: «Ist eine Frau erst über die Schwelle getreten, kommt sie nie mehr raus. Mehr und mehr verbringt sie ihre Zeit nur noch in der Kirche. Sie kann an nichts anderes mehr denken. Ihr Mann wird ihr gleichgültig, die Kinder vergisst sie. Überall sieht sie nur noch Dämonen. Sie wird zur Sklavin des Priesters.»

Das ist das Problem der freien Frauen: Der Schritt aus der herkömmlichen Abhängigkeit ist stets von der Gefahr begleitet, in noch grössere Abhängigkeit zu führen. Das Leben ist für sie ein Hochseilakt. Allzeit droht der Absturz.

 

Quelle: NZZ 14. September 2013;  H3 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; background: none repeat scroll 0% 0% transparent; page-break-before: auto; }H3.western { font-family: "Arial",sans-serif; font-size: 10pt; font-style: italic; }P { text-indent: 0.2cm; margin-bottom: 0.21cm; background: none repeat scroll 0% 0% transparent; page-break-before: auto; }P.western { font-family: "Arial",sans-serif; font-size: 9pt; }P.cjk { font-size: 10pt; }A:link { }

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