Afrika allgemeine Themen

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Wiedemann: Viel Militär, weniger Sicherheit

Mali fünf Jahre nach Beginn der Intervention[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Rezension, Landkonflikte & Hungerpolitik

Kontinent der Kämpfe

  Afrika1, mit Ausnahme des Nordens, kommt in der Debatte über globale Protestbewegungen häufig nur am Rande vor. Dabei haben sich seit 2011 auf dem Kontinent zahlreiche Kämpfe ausgebreitet2. Nicht nur Revolten, auch zahlreiche sozialen Bewegungen und stille Kämpfe. Trotz vieler Unterschiedlichkeiten im Konkreten sind diese Kämpfe eine vielstimmige „Antwort“3 auf die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte: brutale und stetige sozialpolitische, ökonomische, technologische und repressiv/ militärische Angriffe des Kapitals. „Africa is rising“, träumt das Kapital - „Africa is uprising“ ist die vielstimmige Antwort, die ihm entgegenschallt4. Angriffe des Kapitals Der amerikanische Historiker Frederick Cooper spricht in seinem Essay über „Afrika in einer kapitalistischen Welt“ von einer Geschichte der verhinderten Ausbeutung: „Mein Argument ist, dass die afrikanische Sozialstruktur und die afrikanische Geografie allerdings kapitalistische Herrschaftsbemühungen blockiert haben, genauso wie sie Versuche der afrikanischen Eliten durchkreuzt haben, Macht über Bevölkerungen aufzubauen. Trotz der Machtungleichgewichte haben AfrikanerInnen versucht, Elemente der sich ändernden globalen Strukturen so gut wie möglich zu nutzen. Vieles von...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Schwerpunkt

Ben Rawlence: Stadt der Verlorenen

Leben im größten Flüchtlingslager der Welt[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Migration Afrika, Rezension, Ostafrika, Somalia, Kenia

Frühling der Studierenden-Revolten

In mehreren afrikanischen Staaten kommt es zur Zeit zu Auseinandersetzungen auf den Campi der Universitäten. Meist stehen studentische Forderungen im Mittelpunkt, aber die Kämpfe in Südafrika sind ein gutes Beispiel dafür, wie daraus schnell allgemeine soziale Forderungen entstehen können. Südafrika, Frühjahr 2016 In Südafrika weiten sich im Frühjahr 2016 Studierendenproteste aus. Sie richten sich nicht nur gegen die Bildungspolitik und die Arbeitsbedingungen an den Universitäten, sondern auch gegen das Erbe von Kolonialismus und Apartheid. An vielen Universitäten kommt es zu immer mehr gewalttätigen Auseinandersetzungen; Gebäude werden umbenannt, zum Teil aber auch in Brand gesteckt. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2015 hatten sich südafrikanische Studierende mit Protestmärschen und Besetzungen erfolgreich gegen die Erhöhung der Studiengebühren zur Wehr gesetzt (siehe: Jungle World 45/2015). Nach ihrem Erfolg ist die Bewegung aber nicht abgeflaut, sondern hat soziale Forderungen aufgegriffen, wie die Regelung des Zugangs zu den Universitäten für Unterprivilegierte sowie den arbeitsrechtlichen Status ihrer Beschäftigten. Zudem werden die Zusammensetzung des mehrheitlich weißen Lehrkörpers sowie die Inhalte des...[mehr]

Rubrik: Kurz recherchiert, Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte

Ceuta: Mehr als 100 Flüchtlinge stürmen in auf spanisches Gebiet

Beim ersten Massenansturm von Flüchtlingen seit der Jahreswende hatten Dutzende in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta Erfolg. Am Samstag 23. April 2016 gelangten 101 Flüchtlinge in die spanische Nordafrika-Exklave. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf die Behörden berichtete, waren an dem Massenansturm rund 250 Afrikaner beteiligt. Die Flüchtlinge - allesamt Männer - hätten die guten Seebedingungen ausgenutzt, um vormittags am Strand-Grenzübergang Benzú übers Meer nach Ceuta zu gelangen. Sieben Flüchtlinge hätten sich bei der Aktion verletzt und seien ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Die Behörden hatten zunächst von «mindestens 119» Flüchtlingen gesprochen, die spanisches Gebiet erreicht hätten, korrigierten diese Zahl aber später nach unten. Die Begründung: Die paramilitärische Polizeieinheit Guardia Civil habe sich verzählt. Der letzte erfolgreiche Massenansturm auf Ceuta war im Dezember registriert worden. Damals hatten 185 Menschen spanisches Gebiet erreicht. Anfang Januar scheiterte dann eine Aktion von rund 250 Afrikanern. Aufgrund der schnellen Reaktion der Sicherheitskräfte konnte kein einziger von ihnen die Grenzabsperrungen überwinden. Spanien verfügt in Nordafrika...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Migration Afrika

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