Regionen in Afrika

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Kenia: Uber-Taxis in Flammen!

Der Guardian meldete am 23.3., dass bereits zum zweiten mal ein Uber-Taxi in Nairobi in Brand gesetzt wurde. Ein Fahrgast hatte eine Fahrt an den Stadtrand gebucht und lotste den Fahrer in eine „dunkle Gasse“, sagte Polizeichef, Japhet Koome am Mittwoch. Der Fahrer sah dort vier „bedrohliche“ Männer auf das Auto zukommen und floh. Er schaffte es zu entkommen, aber das Auto wurde abgebrannt. Die Spannungen zwischen dem Internet-Service und konventionellen Taxis steigen in der ostafrikanischen Metropole. Im Februar hatten Taxi-Fahrer vergeblich gefordert, dass die Regierung Uber verbietet, das aufgrund der günstigeren Tarife sehr populär geworden ist. Die Taxifahrer sagen, dass sie als Folge des unlauteren Wettbewerbs leiden. Bereits Ende Februar wurde ein anderes Uber-Taxi von Unbekannten abgebrannt. The Guardian 23.3.2016[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Kenia

Kenia: Kampf gegen die Zerstörung der Wälder

Hirtengemeinschaften erklären kriminellen Kartellen den Krieg[mehr]

Rubrik: Landkonflikte & Hungerpolitik, Hintergrund/Doku, Kenia

Kenia: Grundschüler_innen erobern ihren Spielplatz zurück

In Kenias Hauptstadt Nairobi demonstrierten am 19.01.2015 Grundschüler_innen gegen den Bau eines Parkplatzes an ihrer Schule. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Kinder vor - und löste damit einen Proteststurm aus. Mindestens drei Tränengasgranaten feuerten kenianische Polizisten bei der Demonstration auf die Schüler_innen. Die Kinder im Alter zwischen drei und 14 Jahren setzten sich für den Erhalt eines Spielplatzes ein und wollten den Zaun, der zwischenzeitlich um das Gelände gezogen worden war, niederreißen. In örtlichen Medienberichten war von mindestens drei verletzten Schüler_innen die Rede, nach Angaben von Unterstützer_innen des Protests vor der Langata Grundschule in Nairobi sollen dagegen acht Kinder wegen Kontakts mit Tränengas und anderer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden sein. Letztendlich gelang es den mehreren Hundert Teilnehmer_innen, auf das Gelände vorzudringen. Sie jubelten, fingen an zu tanzen und Fußball zu spielen. Der Protest richtete sich gegen Landraub und Pläne, den Spielplatz der Schule in einen...[mehr]

Rubrik: Kenia , Urbane Konflikte, Landkonflikte & Hungerpolitik, Soziale Kämpfe

Kenia: Lehrer_innen können Streik für Lohnerhöhungen fortsetzen

Kenias Lehrer_innen an den staatlichen Schulen streiken seit dem 05. Januar 2015, um ihre Forderungen nach Erhöhung ihres Grundgehalts durchzusetzen. Fast alle Schulen des Landes sind seitdem geschlossen. Das von der Regierung angerufene Arbeitsgericht entschied, dass die Arbeitsniederlegung nicht illegal ist und fortgesetzt werden kann. Die am fünften Tag des Ausstands gefällte Entscheidung enthielt allerdings auch die Aufforderung, dass die Verhandlungen zwischen den beiden Lehrer_innen-Gewerkschaften KNUT (Kenyan National Union of Teachers) und KUPPET (Kenya Union of Post Primary Eduction) und der zuständigen staatlichen Behörde TSC (Teacher´s Service Commission) wieder aufgenommen werden sollen. Die Gewerkschaften hatten vor dem Streik seit sechs Monaten ergebnislos mit der Regierungsbehörde verhandelt. Quellen: The Star 06.01.2015, 10.01.2015[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Kenia

Kenia: Massendemo gegen sexistische Gewalt

Es ist kurz nach 12 Uhr am Montag dem 24.11. in Kenias Hauptstadt Nairobi, als der Lärm losbricht: Tausende Frauen (Anm.: die taz spricht von 200, die Bilder bezeugen aber eindeutig mehr als 200 Demonstrierende) haben sich mit Pfeifen und Rasseln versammelt. Ihr Motto: "MyDressMyChoice". Sie tragen, was viele Männer aufbringt: Immer wieder werden Frauen attackiert, die einen angeblich unzüchtigen, zu kurzen Rock tragen. Nicht nur das: Rund ein Drittel der Frauen werden in dem ostafrikanischen Land Opfer sexueller Gewalt, noch bevor sie erwachsen werden, ergab 2010 eine Studie. quellen: taz 22.11.2014; http://www.demotix.com/news/6284605/crowds-join-mydressmychoice-protest-nairobi#media-6284558[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Kenia