Regionen in Afrika

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Das Aufbegehren der Slums: Eine Wortmeldung aus Südafrika

Die Umbrüche in Tunesien und Ägypten hätte es ohne die Mitwirkung der Bevölkerung aus den Armenvierteln nicht gegeben. Insofern macht die von linken Intellektuellen geführte Debatte über Leben und Überleben in den Slums der Megacitys auch praktisch Sinn. Was die Hoffnung auf exemplarisch emanzipative Entwicklungen in den Orten, die sich oft genug als immun gegen staatliche Regulierungsversuche erweisen, angeht, darüber gehen die Meinungen oft weit auseinander. Nach M. Davis hat dort – zumindest momentan – Karl Marx die historische Bühne den Religionsgemeinschaften überlassen. S. Zizek hingegen traut den dort lebenden Bewohner_innen nicht weniger zu, als mit ihren „neuen Formen des sozialen Bewusstseins... den Keim der Zukunft“ ausbilden zu können. R. Pithouse, Politologe aus Südafrika, gibt in 'Aufbegehren der Slums' mit der Beschreibung der sozialrevolutionären Basisbewegung 'Abahlali baseMjondolo' ein konkretes Beispiel, wie politisch emanzipative Organisierung in Armenvierteln geleistet werden kann. DAS ARGUMENT 289/2010 © Richard Pithouse Das Aufbegehren der Slums: Eine...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Migration Afrika, Diskussion, Südafrika

Blick auf das Afrika der Eliten

Rezension zu 'Afrika vor dem großen Sprung' von D. Johnson[mehr]

Rubrik: Rezension, Südafrika, Uganda, Ruanda, Demokratische Republik Kongo

„Wir werden den ägyptischen Weg, wir werden den tunesischen Weg gehen!“

In allen Regionen Afrikas eskaliert der Krieg um Lebensmittel[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Kurz recherchiert, Sambia, Swasiland, Südafrika, Angola, Uganda

Die Grenzen der Befeiung sind nicht unverrückbar

Dieses Mal war der Verlag Assoziation A wesentlich schneller als der Autor dieser Rezension. Rechtzeitig zwei Monate vor der Weltmeisterschaft gab er einen Sammelband zu Südafrika – Die Grenzen der Befreiung raus und nutzte so den allgemeinen Hype, der bei solchen Groß-Events fast automatisch alle Blicke auf das Gastgeberland zieht. Mittlerweile ist Spanien Weltmeister und die Medienkarawane hat Südafrika wieder verlassen. Das meiste, was uns als Hintergrundberichterstattung angeboten wurde, wussten wir schon irgendwie. Das hier angesprochene Buch verlässt den Mainstream und spricht Fragen an, die auch für soziale Bewegungen in Europa von grundsätzlicher Bedeutung sind. Insofern lässt der Rezensent bei dieser Besprechung guten Gewissens jeglichen Aktualitätszwang hinter sich. Denn Südafrika – Die Grenzen der Befreiung ist ein Buch über den Hype hinaus und verlangt, abseits von nervigen und meist schlechten Fußballspielen in Ruhe gelesen zu werden. Wie im Untertitel schon anklingt, zieht der Sammelband mit Beiträgen verschiedenster Autoren eine Bilanz über die Entwicklung des...[mehr]

Rubrik: Rezension, Soziale Kämpfe, Südliches Afrika, Südafrika

Südafrika: Streik der Transportarbeiter_innen erfolgreich beendet

Am 27. Mai endete der Streik südafrikanischer Transportarbeiter_innen, der Häfen und Zugverkehr weitgehend lahmgelegt hatte (izindaba berichtete). Die meisten Arbeitnehmer stimmte dem Angebot der staatlichen Transportgesellschaft Transnet zu, den Lohn um 11 Prozent zu erhöhen sowie einmalig 1 Prozent auf den Jahreslohn zu zahlen. Die Arbeiter_innen hatten ursprünglich 15 Prozent gefordert. Der Ausstand verursachte wirtschaftliche Schäden von umgerechnet etwa 7 Milliarden Euro. Quelle: taz 29. 05. 2010 [mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Südliches Afrika, Südafrika

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