Regionen in Afrika

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Sudan: Studierende protestieren in der Provinz

Wie Radio Tamazuj berichtet, protestierten Mitte Oktober Studierende der Universität von Western Kordofan in der Universitätsstadt An Nahud gegen Stromausfälle, den Abbau öffentlicher Dienstleistungen und die hohen Lebenshaltungskosten. Anlass für die Massendemonstration war ein Stromausfall in der gesamten Stadt über neun Tage. Lediglich der Gouveneur, der Emir und der Chef des Sicherheitsdienstes hatten Strom. Die Polizei griff die Demonstration mit Schlagstöcken und Tränengas an, auch sollen Schüsse gefallen sein. Mehrere Studierende wurden im Krankenhaus behandelt. Die Universität wurde von den Behörden geschlossen. Weitere Einzelheiten waren nicht zu erfahren. Rdio Tamazuj 15.10.2012[mehr]

Rubrik: Urbane Konflikte, Sudan

Sudan: Wachsende Unruhe mit Forderung nach Volksherrschaft

"Laut sudanesischen Oppositionsgruppen wie der Sudanese Commission for the Defence of Freedoms and Rights sind bei regierungskritischen Protesten in der Hauptstadt Khartum und in mehreren Provinzstädten Hunderte von Demonstranten verletzt und andere massenweise verhaftet worden. Insgesamt seien seit Beginn der Proteste vor zwei Wochen über tausend Oppositionelle festgenommen worden, sagte die Gruppe am Samstag gegenüber Nachrichtenagenturen. Die Proteste, die sich anfänglich gegen die Teuerung und einschneidende Sparmassnahmen der Regierung gerichtet hatten, erreichten am Freitag einen neuen Höhepunkt. Aktivisten, die vor allem in der Studentenschaft der Hauptstadt angesiedelt sind, riefen zu einem «Ellbogenlecken» auf. Damit spielten sie auf den kürzlich erfolgten Spott des einflussreichen Präsidentenberaters Nafie Alie Nafie an, die Strassenproteste gegen das Regime seien so aussichtslos, wie wenn jemand versuche, seinen Ellbogen zu lecken. Nafie selber kehrte am Samstag aus Algerien zurück, von wo sich Khartum Kredite und Unterstützung im Bestreben erhofft, der...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Sudan

Sudan: Studierendenproteste in Khartum

Am 16. und 17. Juni demonstrierten etwa 200 Studierende vor dem Campus der University of Khartum gegen steigende Preise bei Grundnahrungsmitteln. Sie brannten Autoreifen ab und riefen: „Nieder mit der Diktatur!“, „Khartoum, rise up! Rise up!" und „Wir wollen preiswerteres Essen!“ Starke Polizeieinheiten lösten die Demonstrationen mit Tränengas und Schlagstöcken auf, die Studierenden verteidigten sich mit Steinwürfen.  Unmittelbarer Anlass war die Ankündigung der sudanesischen Regierung, Subventionen auf Grundnahrungsmittel und Treibstoff drastisch zu kürzen. Durch den andauernden Streit um die Öleinnahmen mit dem Südsudan gerät Khartum seit Monaten in erhebliche wirtschaftliche Turbulenzen, im Mai war die Inflation zuletzt auf 30 Prozent nach oben geschnellt. Zudem bemängeln die regierungskritischen Studis die in den den vergangenen Jahren weiter forcierte Militärpräsenz auf dem Campus. Ende Mai waren Studierendenproteste an der Sudan University of Science and Technology ausgebrochen. Die technische Hochschule mit 20 Instituten an insgesamt acht Standorten rund um die...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Sudan

„Wir werden den ägyptischen Weg, wir werden den tunesischen Weg gehen!“

In allen Regionen Afrikas eskaliert der Krieg um Lebensmittel[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Kurz recherchiert, Sambia, Swasiland, Südafrika, Angola, Uganda

Sudan: Bäuer_innen gegen Landenteignung

Rund 800 Bäuer_innen demonstrierten am 1.4. in der Kleinstadt Fudasi (Bundesstaat Gezira) gegen die Enteignung von kommunalem Agrarland. Die Regierung hatte beschlossen, das Land ohne Entschädigung zu enteignen, um dort eine Universität zu bauen. Nach dem Freitagsgebet zog die Demo zu den umstrittenen Feldern, wo sie die Straße nach Khartum blockierten. Sie stießen dort auf eine kleine Gruppe von Bullen. Laut AFP wurde deren Zelt abgefackelt und die Bullen wurden aufgefordert, abzuhauen, was sie zunächst auch taten. Später räumten sie die Straße unter Einsatz von Tränengas. Die ökonomische Lage im Sudan ist für die meisten noch hoffnungsloser als z.B. in Ägypten und viele erwarten, dass durch die Abspaltung des Südens die wirtschaftliche Situation im Norden sich weiter verschlechtern wird. Deswegen kommt es auch im Sudan seit Januar wieder zu Protestaktionen gekommen. Doch die werden bislang von den Repressionskräften hart angegangen. AFP 1.4.2011, Reuters 2.4.2011[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Ostafrika, Sudan

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