Regionen in Afrika

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Der Krieg gegen die Piraten - wer zahlt den Preis?

Trotz massiver Militärpräsenz vor der Küste Somalias: die Piraterie im indischen Ozean boomt. Doch wer zahlt die Zeche? Lösegeld und Kosten für Sicherheitsmaßnahmen sind sicherlich teuer, doch die Kosten, die asiatische Seeleute, afrikanische Fischer und somalische DurchschnittsbürgerInnen tragen sind wesentlich höher: Preistreiberei, Kriegstreiberei, illegaler Fischfang oder Giftmüllverklappung können ihnen das Leben kosten Angeblich soll der Aktionsradius der somalischen Piraten sich innerhalb von zwei Jahren von ca. 1,5 Millionen Seemeilen² auf rund 2,5 Millionen Seemeilen² fast verdoppelt haben. Alleine im im vergangenen Jahr wurden laut International Maritime Bureau (IMB) 445 Schiffe mit 4.185 Seeleute von Piraten angegriffen, 1.090 Seeleute wurden als Geiseln genommen, 516 als menschliche Schutzschilde eingesetzt. Jede dritte deutsche Reederei soll bereits Erfahrungen mit Piratenüberfällen haben. Lösegelder kosten Millionen Der wirtschaftliche Schaden durch die Piraterie ist schwer zu beziffern, da Lösegeldzahlungen vielfach vertraulich erfolgen. Ein Vertreter der...[mehr]

Rubrik: Kurz recherchiert, Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Somalia, Kenia , Ostafrika

Somalia: Breite Front gegen Piraten

Die somalische Bevölkerung im allgemeinen und somalische Piraten im besonderen stehen im Fadenkreuz verschiedener Aufstandsbekämpfungsmaßnahmen in Somalia. Anfang Mai begann die EU mit der „Ausbildung“ „somalischer Sicherheitskräfte“. Zunächst sind über einhundert „Sicherheitstrainer“ aus Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Belgien, Irland, Schweden, Griechenland, Ungarn und Britannien für die “militärische Ausbildung” von zweitausend somalischen Kräften zwölf Monate lang im Einsatz. Nach EU-Angaben seien die zweitausend somalischen Rekruten sehr sorgfältig von der Afrikanischen Union und von der US Army ausgewählt worden. Besonders letztere ist für die „sorgfältige Auswahl“ von skrupellosen Killern für Todesschwadronen (zuletzt im Irak, siehe: le monde diplomatique 10.7.2009) bekannt. Pünktlich zum Start des Ausbildungsprogramm meldet die junge welt, dass „Hunderte“ somalischer Soldaten, die im Rahmen eines von den USA bezahlten Programms ausgebildet worden waren, desertiert sind. Teils seien sie in ihre Heimat zurückgekehrt, teils zu den Islamisten übergelaufen,...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Somalia, Ostafrika

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