Regionen in Afrika

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Christian Jakob und Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas.

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert.[mehr]

Rubrik: Rezension, Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Uganda, Eritrea, Sudan, Ruanda

Mare Nostrum: Widerstand von unten zwingt Europa zur Rettung

Mit folgendem Text wollen wir – Aktive aus unterschiedlichen migrations- und fluchtbezogenen Netzwerken – einige Überlegungen zur italienischen Marineoperation Mare Nostrum und somit zur aktuellen Situation im zentralen Mittelmeer zur Debatte stellen. Denn dort wurde in den vergangenen Monaten im Zusammenwirken von hartnäckig die Überfahrt wagenden Boatpeople sowie öffentlicher Kritik das EU-Migrationsregime in die Defensive gedrängt. Die Rettung jeder einzelnen Person – und das vieltausendfach – ist eine großartige Nachricht, die zudem einen Blick in die Zukunft ermöglicht: das Ende des Massengrabs im Mittelmeer. Denn es sollte immer wieder in Erinnerung gerufen werden, dass erst ab 1993 durch politische Entscheidungen all jene tödlichen Kontroll- und Ausgrenzungsmechanismen erschaffen wurden, die auch von heute auf morgen wieder verschwinden könnten. Dass sich dies allein durch nachhaltigen Druck von unten durchsetzen lässt, ist zentraler Ausgangspunkt der folgenden sieben Thesen, deren letzte einige Handlungsziele für die kommenden Monate skizziert. 1. Von den Zielen der...[mehr]

Rubrik: Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Diskussion, Eritrea, Nordafrika

Israel: Flüchtlinge demonstrieren weiter

(dpa) · Tausende von afrikanischen Flüchtlingen haben am Sonntag – dem 05.01.2014, Anm. von 'izindaba' - in Tel Aviv für ihre Anerkennung als Asylbewerber demonstriert. Die Demonstranten, von denen die meisten aus Eritrea und dem Sudan stammen, marschierten aus dem Süden der Stadt bis auf den zentralen Rabin-Platz. Die Veranstalter sprachen von 20 000 Demonstranten. Der Protest richtet sich unter anderem gegen die Internierung afrikanischer Flüchtlinge in einer neuen Anlage an der Grenze zu Ägypten. In der offenen Einrichtung müssen die Asylbewerber sich mehrmals am Tag melden, sonst müssen sie mit Gefängnis rechnen. Israel stuft die afrikanischen Flüchtlinge als illegale Eingewanderte ein und betont, es habe keine Kapazität, sie aufzunehmen. Flüchtlingen werden Belohnungen in Höhe von mehreren hundert Dollar angeboten, wenn sie freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Die Zahl der illegal Eingewanderten in Israel wird auf 60 000 geschätzt. Flüchtlinge demonstrieren in Israel. In: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 4 vom 07.01.2014, S. 2[mehr]

Rubrik: Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Sudan, Eritrea