Regionen in Afrika

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Burundi: Angst vor Protest stoppt Preiserhöhung

Aus Angst vor Protesten der Bevölkerung nahm die burundische Regierung am 9. Juni 2011 die vom staatlichen Versorgungsunternehmen angekündigte massive Gebührenerhöhung für Strom und Wasser zurück. Das Unternehmen hatte Anfang des Monats die Preise um das vierfache angehoben und so den Zorn der Bevölkerung hervorgerufen. In den Lokalradios hatten sich zahlreiche Menschen beschwert und soziale Gruppen Demonstrationen angedroht. Für G. Rufyirie, als Vorsitzender einer Organisation gegen Korruption und Unterschlagung zugleich einer der Hauptakteure bei dem Protest, liegen die Gründe für die Unzufriedenheit der Bevölkerung noch woanders. Er sieht die burundische Zivilgesellschaft auch zunehmend gegen die Privilegien der politischen Repräsentanten aufbegehren, die weder Steuern, noch Strom und Benzin für die umsonst zur Verfügung gestellten Dienstwagen zu zahlen haben. Quellen: http://fr.allafrica.com/stories/201106100675.html [mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Burundi

„Wir werden den ägyptischen Weg, wir werden den tunesischen Weg gehen!“

In allen Regionen Afrikas eskaliert der Krieg um Lebensmittel[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Kurz recherchiert, Sambia, Swasiland, Südafrika, Angola, Uganda

Burundi: AIDS-Aktivist_innen organisieren "Die-in"

Hunderte HIV/AIDS-Infizierte aus Burundi protestierten am 29.3. in der Hauptstadt Bujumbara gegen die mangelhafte Gesundheitsversorgung. Männer, Frauen und Kinder legten sich bei einem „Die-in“ für zehn Minuten auf die Straße um zu zeigen, dass sie alle sterben werden, wenn nicht bald etwas geschieht. Besonders verärgert sind die Demonstrant_innen, weil der „Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria“ 35 Millionen US-$ für die Bekämpfung von HIV in Burundi zur Verfügung gestellt hat, die aber von den burundischen Behörden bislang nicht ausgezahlt wurden In Burundi leben schätzungsweise 150.000 Infizierte und 20.000 sogenannte AIDS-Waisen. Der Protest wurde organisiert von REMUA (Reseau de Reinforcement Mutuel des Acteurs de la Première Ligne), einem Netzwerk von sechs NGOs, die in Burundi insgesamt 9.000 Infizierte behandeln. Quelle: Irinnews 4.4.2011 [mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Burundi, Zentralafrika