Regionen in Afrika

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Die beteiligten Akteur_innen

Außerparlamentarische Opposition Die Vereinigung Le Balai Citoyen wurde zunächst im Juni 2013 von dem bekannten Rapsänger Smockey und dem Radiomoderator und Sänger Sams'k le Jah gegründet, die sich offen – auch in ihren Musiktexten - zu den Idealen Thomas Sankaras bekennen. Schon bald bildeten sich landesweit Orts- bzw. Stadtteilgruppen. Zwar ist nicht bekannt, wie viele Mitglieder die Vereinigung hat, aber sie ist mit landesweit 100 Klubhäusern - 60 davon in der Hauptstadt Ouagadougou – gut organisiert. Nach den Vereinsvorschriften sind mindestens zehn eingeschriebene Mitglieder erforderlich, um einen cibal zu gründen. Die Vereinsstatuten wurden von dem ehemaligen Richter und Rechtsanwalt Guy Hervé Kam verfasst, der in den Tagen nach dem Umsturz wesentlich an den Verhandlungen mit dem Militär beteiligt war. Zum Selbstverständnis von Le Balai Citoyen gehört, keine Parteigründung anzustreben und keine individuelle Kandidatur im parlamentarischen System oder die Übernahme von Regierungsposten zuzlassen. „Als wir Le Balai gründeten, haben die Leute sofort begriffen, was wir...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Extra, Burkina Faso

„Nichts bleibt für immer.“

Burkina Faso: Chronologie eines Umsturzes von Unten[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Schwerpunkt, Burkina Faso

Burkina Faso: Protest gegen Monsanto

"Gentechnisch veränderte Organismen beseitigen den Hunger nicht, aber wir werden sie beseitigen!“ lautete ein Motto bei dem Welttag des Widerstands gegen gentechnisch veränderte Organismen am Samstag, den 23. Mai 2015. Aus diesem Anlass fanden insgesamt 404 Demonstrationen in 149 Ländern statt. An einem von außerparlamentarischen Gruppen organisierten Marsch zur Verteidigung der Ernährungssouveränität in Ouagadougou nahmen etwa 500 Personen teil. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis der Bürger_innen für Agrarökologie, in dem sich am 4. März 2015 Nicht-Regierungsorganisationen und Landwirtschaftsgruppen zusammengeschlossen hatten. Die Demonstrant_innen forderten ein mindestens zehnjähriges Moratorium, um die Ergebnisse unabhängiger Untersuchungen abzuwarten.Die US-Firma Monsanto schloss 2003 ein Abkommen mit der Forschungsbehörde Burkina Fasos mit dem Ziel, lokales Baumwoll-Saatgut gentechnisch zu verwandeln und es widerstandsfähig gegen Insekten zu machen. Fünf Jahre später wurde erstmals im großen Stil der Baumwollsamen mit der Bezeichnung "BT" (Bacillus thuringiensis)...[mehr]

Rubrik: Landkonflikte & Hungerpolitik, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Burkina Faso

Burkina-Faso: Entlassung eines streikenden Arztes nach erneutem Ausstand zurückgenommen

Mit Hilfe eines mehrtägigen landesweiten Streiks im Gesundheitsbereich gelang es der 'Gewerkschaft der Arbeiter_innen des Gesundheits- und Veterinärwesens'(SYNTHSA) soviel Druck aufzubauen, dass sich die Regierung am 18. April 2013 nach Verhandlungen mit der Vertretung der allgemeinen Gewerkschaften genötigt sah, die Entlassung eines an einem Arbeitskampf beteiligten Arztes wieder zurückzunehmen. Der im medizinischen Zentrum des Departements Seguénéga arbeitende Anästhesist hatte sich im Dezember 2012 in einem ebenfalls von der SYNTHSA ausgerufenen Streik befunden, als eine schwangere Frau mit einer schweren Bluthochdruckkrise dort eingeliefert wurde und daran verstarb. Obwohl die Einrichtung in Seguénéga selbst bei funktionierendem Betrieb gar nicht die technischen Möglichkeiten besaß, um die Patientin adäquat zu behandeln, entschied der Ministerrat am 6. März dieses Jahres, den Arzt wegen unterlassener Hilfeleistung anzuzeigen und zu entlassen. Mit dem letzten Ausstand vom zweiten bis fünften April protestierten die Gesundheitsarbeiter_innen auch gegen den Versuch des Regimes,...[mehr]

Rubrik: Burkina Faso, Soziale Kämpfe

Burkina Faso: Märsche gegen teures Leben

Zahlreiche Menschen haben am 26. Mai in Ouagadougou und in Bobo-Dioulasso, den beiden größten Städten Burkina-Fasos, mit Demonstrationsmärschen durch die Stadtzentren gegen das teure Leben protestiert. Aufgerufen von der Koalition gegen das teure Leben(CCVC) nutzten von Gewerkschaften über Jugend- und Frauenorganisationen bis hin zu von Vertreibung bedrohten Bauern die Aufzüge, um auf die ständige Verteuerung von Grundnahrungsmitteln, hohe Spritpreise und Preissteigerungen im Personentransport hinzuweisen und forderten die Regierung auf, ihrerseits schnelle und rigorose Maßnahmen gegen die schlechter werdenden Lebensbedingungen zu ergreifen. Mit Slogans wie „Wenn wir ruhig bleiben, dann sind wir tot“, „Genug ist Genug“ und „Mobilisierung und Kampf“ wendeten sich die Demonstrant_innen auch gegen Korruption, Betrug und Straffreiheit für Vergehen seitens der politischen Klasse oder des Staatsapparates. Quellen: http://fr.allafrica.com/view/group/main/main/id/00017104.html http://fr.allafrica.com/view/group/main/main/id/00017104.htm[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Burkina Faso

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