Regionen in Afrika

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Swasiland: Streik der Zuckerarbeiter

Seit dem 12. Juni organisiert die Gewerkschaft Swaziland Agricultural & Plantation Workers' Union (SAPWU) bei den beiden grössten Zuckerherstellern Afrikas Tambankulu Estates und Ubombo Sugar (die zu südafrikanischen beziehungsweise britischen Multis gehören, und bei denen auch der Herr König ein paar Aktien hat) einen Streik um Lohnerhöhungen und mehr Freizeit. Die Unternehmensleitungen haben reagiert – mit Sippenhaft: Die Busse, die die Kinder der Arbeiter zur Schule bringen, wurden eingestellt, und die Justiz des Königs soll Streikposten verhindern. Der Solidaritätsaufruf Striking Swaziland sugar workers need your support: http://www.iuf.org/cgi-bin/campaigns/show_campaign.cgi?c=893 Newsletter LabourNet Germany, 26. Juni 2014[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Südliches Afrika, Swasiland

Swaziland: Polizei tötet demonstrierende Busfahrer

Bei einer Straßenschlacht in der Provinzhauptstadt Manzini erschossen Polizisten am 19.9. zwei Busfahrer. Auslöser der Unruhen war eine Strafe in Höhe von 1.000 US$ für einen Kollegen, der zu viele Passagiere in seinem Bus chauffiert hätte. Die Strafe reiht sich ein in eine ganze Reihe völlig unverhältnismäßiger Bußgelder, mit den die Polizeibeamten ihr schmales Einkommen aufbessern, seitdem die Einkommen der öffentlich Beschäftigten wegen der ökonomischen Krise erheblich gestutzt worden sind. Seit Anfang September kommt es in dem kleinen südafrikanischem Königreich zu Protestaktionen, die immer wieder gewaltsam von der Polizei angegriffen werden. 2,000 Demonstrierende wurden in Siteki mit Tränengas angegriffen, 1,000 protestierten in der südliche gelegenden Stadt Nhlangano. 3,000 Studierende der University of Swaziland (UNISWA) zogen in der Hauptstadt Mbabane aus Protest gegen Kürzungen zum Erziehungministerium und blockierten wichtige Hauptstraßen. Sieben Studierende und zwei Passanten wurden vom Tränengas verletzt. Bereits im April ist es in Swaziland zu schweren Ausschreitungen...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Swasiland, Südliches Afrika

Swaziland: Demonstrationen gegen Mangel an AIDS-Medikamenten

Ende Juli demonstrierten knapp 1.000 Menschen in Siteki (Westliches Swaziland) gegen eine verfehlte Regierungspolitik, die sie für den Mangel an AIDS-Medikamente in dem südafrikanischen Staat verantwortlich machen. Gleichzeitig Demonstrierten mehr als 500 Personen in der Hauptstadt Mbabane aus dem selben Grund. Swaziland, die letzte afrikanische absolute Monarchie, gilt als Staat mit der höchsten AIDS-Rate weltweit. Rund ein Viertel der Bevölkerung im Alter zwischen 15 und 49 gilt als HIV-Poitiv. english.aljazeera.net 27.07.2011[mehr]

Rubrik: Swasiland, Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Südliches Afrika

„Wir werden den ägyptischen Weg, wir werden den tunesischen Weg gehen!“

In allen Regionen Afrikas eskaliert der Krieg um Lebensmittel[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Kurz recherchiert, Sambia, Swasiland, Südafrika, Angola, Uganda

Swaziland: Ausschreitungen in Manzini

Im Geschäftszentrum der Provinzhauptstadt Manzini kam es am Dienstag, den 12. April, zu Straßenschlachten zwischen Repressionskräften und Demonstrant_innen. Auslöser waren Angriffe auf eine verbotene Demonstration zum Auftakt einer für drei Tage angesetzten Kampagne „Aufstand 12. April“ („April 12 Uprising“) gegen den absolut herrschenden König Mswati III und sein Regime. Polizei und Militär, darunter Spezialeinheiten der Red Barettes“, griffen mit „der größten Mobilisierung von Sicherheitskräften seit Jahrzehnten“ (SDC) die Demonstration an: Mindestens fünfzig politische und gewerkschaftliche Führer_innen sowie Journalist_innen wurden im Vorfeld der Demo festgenommen. Straßensperren verhinderten die Einfahrt nach Manzini, Busse (auch normale Linienbusse) wurden gehindert, in das Stadtzentrum zu fahren. 500 Lehrer_innen wurden in ihrer Gewerkschaftszentrale festgehalten und mit Tränengas beschossen, damit sie nicht an den Protesten teilnehmen. Studierende wurden auf dem Campus festgehalten. 150 Bullen besetzten den Freiheitsplatz, dem Ort der Auftaktkundgebung. Nachdem sich...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Südliches Afrika, Swasiland