Regionen in Afrika

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Christian Jakob und Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas.

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert.[mehr]

Rubrik: Rezension, Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Uganda, Eritrea, Sudan, Ruanda

Sudan/ Dafur: Lehrer_innenstreik erfolgreich beendet

Über vier Wochen lang streikten die Lehrer_innen von Süd Darfur – wegen Zahlungen, die ihnen die Regionalregierung teilweise seit 2007 schuldete. Jetzt, Ende August sind alle Schulden beglichen und die Streikenden haben die Arbeit wieder aufgenommen – in Erwartung der noch ausstehenden, ebenfalls noch nicht ausbezahlten Gehaltserhöhung. Ausführlicher Bericht "Arrears payment ends South Darfur education strike" bei Radio Dabanga (28. August 2014): https://www.radiodabanga.org/node/79339 Quelle: LabourNet Germany, 29. August 2014[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Sudan

Israel: Flüchtlinge demonstrieren weiter

(dpa) · Tausende von afrikanischen Flüchtlingen haben am Sonntag – dem 05.01.2014, Anm. von 'izindaba' - in Tel Aviv für ihre Anerkennung als Asylbewerber demonstriert. Die Demonstranten, von denen die meisten aus Eritrea und dem Sudan stammen, marschierten aus dem Süden der Stadt bis auf den zentralen Rabin-Platz. Die Veranstalter sprachen von 20 000 Demonstranten. Der Protest richtet sich unter anderem gegen die Internierung afrikanischer Flüchtlinge in einer neuen Anlage an der Grenze zu Ägypten. In der offenen Einrichtung müssen die Asylbewerber sich mehrmals am Tag melden, sonst müssen sie mit Gefängnis rechnen. Israel stuft die afrikanischen Flüchtlinge als illegale Eingewanderte ein und betont, es habe keine Kapazität, sie aufzunehmen. Flüchtlingen werden Belohnungen in Höhe von mehreren hundert Dollar angeboten, wenn sie freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Die Zahl der illegal Eingewanderten in Israel wird auf 60 000 geschätzt. Flüchtlinge demonstrieren in Israel. In: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 4 vom 07.01.2014, S. 2[mehr]

Rubrik: Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Sudan, Eritrea

Sudan: Flammende Proteste - über 100 Tote?

Im Sudan sind bei den schwersten Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und „Sicherheitskräften“ seit 1989 nach Oppositionsangaben über 100 Menschen getötet worden. Die Regierung spricht von 29 Toten und 600 Verhafteten. Präsident Al-Baschir, hatte am 22.9. die Streichung von Subventionen für Treibstoff und Lebensmittel angekündigt. Daraufhin begannen Demonstrationen in Wad Madani (Gezira-State) südlich von Khartum, die schnell in die Hauptstadt schwappten und auch auf andere Städte im Land übergriffen, z.B. Kassala, Port Sudan, Gadarif, Sinaar und Nyala. . Regierungsgebäude, Tankstellen, Autos, eine Zweigstelle der Französisch-Sudanesische Bank und ein Universitätsgebäude wurden in Brand gesetzt. Die Polizei und Militär antworteten zunächst mit Gummigeschossen und dem exzessiven Einsatz von Tränengas. Später setzten sie auch scharfe Munition ein. Die meisten starben an Schüssen in den Kopf oder in die Brust. In Madani soll ein Aktivist von Mitgliedern der regierungsnahen Jihad Brigade namens Abu Ghatada erschlagen worden sein. Am 25.9. und 27.9. ließ die Regierung im ganzen...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Sudan

Sudan/ Darfur: Demo gegen Gewalt gewaltsam aufgelöst

Über 2.000 Menschen demonstrierten am Donnerstag, den 19. September in Nyala gegen die angespannte Sicherheitssituation in der Hauptstadt des Bundesstaates Süd-Dafür. Polizei, Armee, Rebellen- und sogenannte Stammesmilizen sowie gewöhnliche Kriminelle wurden für zunehmende Gewalt im laufenden Jahr verantwortlich gemacht. In der zweitgrößten sudanesischen Stadt brannten die Demonstrierenden mehrere Regierungsgebäude und Autos (darunter das Gefährt des Gouverneurs) ab. Mit brennenden Reifen wurden Barrikaden gebaut. „Das Volk will den Sturz des Regimes“ riefen die Demonstrierenden. Die Polizei löste die Demonstration mit einem massiven Tränengaseinsatz auf und verhängte eine nächtliche Ausgangssperre. Zwei Personen wurden getötet, mehrere Dutzend verletzt. Der gewalttätige Charakter der Auseinadersetzungen in Nyala ist überraschend, weil die Gewalt in Dafür bislang auf ländliche Gebiete begrenzt war. Allerdings hat dich die Sicherheitslage in den letzten Monaten in Nyala extrem verschlimmert. Direkter Auslöser für die Demonstration war die Ermordung eines Geschäftsmannes durch...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Sudan

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