Regionen in Afrika

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Kamerun: Vom Internet abgetrennt

Kameruns Westprovinzen beklagen zunehmende Repressalien. Die Zentralregierung schneidet die prosperierende Region jetzt bewusst vom Fortschritt ab. [mehr]

Rubrik: Hintergrund/Doku, Urbane Konflikte, Kamerun

Kamerun: Bäuer_innen besetzen Plantage gegen Landgrabbing

Bäuer_innen starteten am Donnerstag, den 23. April 2015, eine mehrtägige Besetzung einer Palmölplantage bei Dibombari nordwestlich von Douala in Süd-Kamerun, mit der die Arbeit auf der Plantage blockiert wurde. Eigentümer der Plantage ist die kamerunische Firma Socapalm. Der französische Mischkonzern Bolloré 1 ist über seine Holding Socfin Hauptaktionär von Socapalm. "Wir fordern (von den Socapalm-Verantwortlichen, d.Red.), dass sie sich auf das Land, das der Staat ihnen zugewiesen hat, zurückziehen", so der Sprecher der Bäuer_innen.Die Besetzungsaktion, die auf andere Plantagen von Socapalm in Kamerun ausgeweitet wurde, war die erste einer Protest-Kampagne afrikanischer und asiatischer Landwirt_innen gegen das "grabbing" ihres Landes durch Socfin. Sie richtetete sich gegen die seit 2008 kontinuierlich betriebene Ausdehnung der Plantagen: allein von 2011 bis 2014 hat Socfin seine Flächen in Afrika um ein Viertel vergrößert."Diese Erweiterungen haben zu schweren Konflikten mit mit den Anwohner_innen geführt, denen das Land geraubt wird und deren...[mehr]

Rubrik: Landkonflikte & Hungerpolitik, Soziale Kämpfe, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Kamerun

„Wir werden den ägyptischen Weg, wir werden den tunesischen Weg gehen!“

In allen Regionen Afrikas eskaliert der Krieg um Lebensmittel[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Landkonflikte & Hungerpolitik, Urbane Konflikte, Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Kurz recherchiert, Sambia, Swasiland, Südafrika, Angola, Uganda

Food Riots sind keine „chaotischen Gewaltausbrüche“

Die Zukunft verheißt nichts Gutes. Experten rechnen mit einer Verdopplung der Zahl der chronisch hungernden Menschen bis zum Jahr 2030.1 Das Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009 und das kaum überraschende Beharren auf den bisherigen Positionen der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik seitens der führenden Industrieländer lassen            vermuten, dass die Zuspitzung der Welternährungskrise noch dramatischer verlaufen wird als bisher eingestanden – ein Trend, der Erinnerungen an die Hungerrevolten der jüngsten Zeit wach ruft. In den Jahren 2007/2008 wurde über „Food Riots“ in 39 Ländern berichtet. Zeitliche Dichte und globale Verbreitung dieser Ereignisse waren beispiellos und weckten auf unsanfte Weise entsprechende Sicherheitsbedenken in den Zentren der Macht. Da die Wiederkehr von Hungerrevolten nur eine Frage der Zeit ist, macht es Sinn, sich mit diesem Thema auch dann zu beschäftigen, wenn es nicht unmittelbar die Schlagzeilen der Weltpresse beherrscht. Die Sorgen der Eliten  „Wenn...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Kamerun, Burkina Faso, Marokko, Hintergrund/Doku