Regionen in Afrika

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Guinea: „Amazonen“ fordern ein Ende der tödlichen Polizeigewalt

Mehrere tausend Frauen, die sich "Amazonen" nennen, marschierten am Mittwoch, den 07. März 2018, in den Straßen von Conakry, um die tödliche Polizeigewalt während politischer Demonstrationen in Guinea anzuprangern. Gekleidet in Weiß, der Farbe der Trauer in Guinea, marschierten die Demonstrant*innen für mehrere Stunden in den Vorstädten entlang der Hauptachse der Hauptstadt. Sie trugen Transparente, auf denen zu lesen war „Zu viele Todesfälle, der Staat schläft noch“ oder „Alpha bedeutet Verbrechen“, bezogen auf Präsident Alpha Condé, der seit Jahr 2010 im Amt ist. "Mein Sohn ist der Neunzigste, der von der Polizei getötet wurde, seit Alpha Condé an der Macht ist. Ich hoffe, er wird das letzte Opfer sein", sagte Boubacars Mutter Sidy Diallo. Der 32-jährige Mann wurde am 26. Februar d. J. in Conakry am Rande einer Demonstration getötet. In Ermangelung einer offiziellen Zählung schätzte ein AFP-Korrespondent die Zahl der Teilnehmer*innen auf etwa 5.000, die ihrerseits die Zahl von 10.000 Demonstrant*innen nannten. Guinea ist seit fast einem Monat durch...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Guinea

Woher kommt Ebola?

Die soziale Pathologie des Ebola-Virus und der Epidemie in Westafrika[mehr]

Rubrik: Imperialistische Ausbeutung & Entwicklung, Hintergrund/Doku, Sierra Leone, Liberia, Guinea

Guinea: Wütende Reaktionen auf das Massaker von Conakry

Das durch guineische Militärs verübte Massaker, bei dem am 28. September während einer Oppositionskundgebung nach Angaben von Menschenrechtsgruppen mindestens 157 Menschen getötet, 109 Frauen öffentlich vergewaltigt und mehr als tausend Personen verletzt worden waren, hat in zahlreichen Ländern zu wütenden Reaktionen seitens der dort lebenden Exilguineer_innen geführt. In Paris drangen am Morgen des 29. September ungefähr 40 Demonstrant_innen in die guineische Botschaft ein und zerstörten die Inneneinrichtung der Empfangshalle. Dabei wurden allerdings 21 Personen von der französischen Polizei festgenommen. Am gleichen Tag war auch die guineische Vertretung in der gabunischen Hauptstadt Libreville angegriffen worden. Dort zündeten die Protestierenden auf dem zum Gebäude gehörenden Stellplatz mehrere geparkte Autos an. Aufgerufen von verschiedenen Frauenorganisationen zogen am Samstag, dem 7. November, vorwiegend Frauen guineischer Herkunft durch das Zentrum Brüssels, um neben den Toten und Verletzten auch die öffentliche Massenvergewaltigung des 28.9. anzuklagen. Mit roten...[mehr]

Rubrik: Guinea, Westafrika