Regionen in Afrika

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Nachdruck: "Ein Brandbeschleuniger für die Proteste in Afrika"

Kommentar aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 9. April 2020 zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den aktuellen Widerstandszyklus in Afrika. [mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Hintergrund/Doku, Südliches Afrika, Ostafrika, Zentralafrika, Westafrika

D.R. Kongo: Generalstreik gegen staatliche Repression fehlgeschlagen

Das Kollektiv der kongolesischen Bürgerbewegungen (Collectif des mouvements citoyens de la RDC) hatte für Freitag, den 9. März 2018, zu einem Generalstreik („journée ville mort“) zum Gedenken an die Opfer der Unterdrückung von Demonstrationen gegen das Kabila-Regime aufgerufen. Doch der Aufruf wurde nur schwach befolgt. In der Hauptstadt Kinshasa war der Verkehr zwar in den frühen Morgenstunden geringer als sonst üblich, doch im weiteren Tagesverlauf wieder normal. In großen Städten Goma, Kisangani, Bukavu (Ost) Mbandaka (Nordwesten), Kananga (Mitte) und Lubumbashi (Süd-Ost), waren Geschäfte und Schulen ohne größere Zwischenfälle geöffnet. "Trotz der Wut und Trauer, die durch den Tod von Rossy Mukendi und Eric Bokolo entstanden sind, kann ich nicht zu Hause bleiben, oder wie werde ich bis Montag ohne Geld bleiben?", sagte Isidore Yowa, Marktverkäufer Kinshasa, in Bezug auf die zwei Menschen, die während des letzten von katholischen Aktivist*innen organisierten Marsches am 25. Februar 2018 getötet worden waren. In der Mushie-Grundschule in Kinshasa war der Unterricht...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Demokratische Republik Kongo

Christian Jakob und Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas.

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert.[mehr]

Rubrik: Rezension, Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Uganda, Eritrea, Sudan, Ruanda

Kamerun: Vom Internet abgetrennt

Kameruns Westprovinzen beklagen zunehmende Repressalien. Die Zentralregierung schneidet die prosperierende Region jetzt bewusst vom Fortschritt ab. [mehr]

Rubrik: Hintergrund/Doku, Urbane Konflikte, Kamerun

Tschad: Proteste nach der Vergewaltigung einer Schülerin

Die Bevölkerung des Sahelstaats Tschad ist wütend. Am 8. Februar war die Gymnasiastin Zouhoura Brahim Ali in der Hauptstadt N’Djamena von sieben Jugendlichen entführt und vergewaltigt worden. Sie ist die Tochter des Präsidenten der oppositionellen Afrikanischen Demokratischen Bewegung (MDA), Mahamat Yesko Brahim Ali. Bei den Tätern, die Aufnahmen der Misshandlungen im Internet verbreiteten, handelt es sich um Söhne von hohen Vertretern der Regierung und der Armee, so des Außenministers und zweier Generäle. Erst mehr als eine Woche nach der Tat sollen die Jugendlichen nach offiziellen Angaben festgenommen und in ein Gefängnis nördlich der Hauptstadt überstellt worden sein. Ob und wie gegen sie weiter juristisch vorgegangen wird, ist bislang nicht mitgeteilt worden. Mahamat Ali, der seit 2005 in Frankreich wohnt, nachdem er nur knapp ein Attentat überlebt hatte, sagte im Interview mit Afrik.com, dass Vergewaltigungen im Tschad keine Seltenheit seien. Angehörige der herrschenden Klasse hätten zudem keine Strafe zu befürchten. Er hoffe, dass die Empörung über das Verbrechen an seiner...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Zentralafrika, Tschad, Patriarchale Gewaltverhältnisse

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