Regionen in Afrika

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Togo: die Corona-Krise in einem totalitär und antisozial regierten Land

Am 27. März 2020 gibt es laut John Hopkins Universität 25 bestätigte vom Corona-Virus infizierte Menschen in Togo, wovon eine/r bereits wieder genesen ist; Verstorbene gibt es nicht. (1) Wie hoch die Zahl der positiven Fälle von an Covid-19"-Erkrankten tatsächlich ist, weiß angesichts des desolaten Gesundheitssystems niemand. Am 20. März traten folgende Beschränkungen der sozialen Kontakte in Kraft: - Zweiwöchige Schließung aller Landgrenzen für Menschen, nicht für den Warenverkehr. - Schließung bestimmter Städte, darunter Lomé, Aného, Tsévié, Kpalimé und Sokodé mit strengen Kontrollen an den Zufahrtsstraßen. - Versammlungsverbot von mehr als 100 Menschen. - Überwachung der individuellen und kollektiven Präventions- und Schutzmaßnahmen: Händewaschen mit Seife, Verwendung von hydro-alkoholischem Gel, kein Händeschütteln bei der Begrüßung, Vermeidung von Umarmungen und Küssen usw. - Verbot der Strandnutzung entlang der Küste. - Schließung von Gotteshäusern, Kirchen und Moscheen für einen Monat. - Schließung aller öffentlichen, privaten und konfessionellen Schulen,...[mehr]

Rubrik: Togo, Kurz recherchiert

Spendenaufruf von Afrique-Europe-Interact und Urgence Togo Germany

Unterstützen Sie zivilgesellschaftlichen Widerstand in Togo - spenden Sie für medizinische Notversorgung verletzter Protestierender und für die Versorgung von Geflüchteten und Vertriebenen! Seit dem 19. August 2017 gehen viele tausende von Menschen in Togo gegen das seit 50 Jahren herrschende diktatorische Regime unter Präsident Faure Gnassingbé auf die Straße. Das Regime reagiert mit brutaler Repression: Menschen wurden getötet, viele wurden verletzt und willkürlich inhaftiert, Städte stehen unter Belagerungszustand. Tausende von Menschen sind in die Natur und auf die Dörfer oder in die Nachbarländer geflüchtet. Verletzten Protestierenden wird häufig der Zugang zu Krankenhäusern verwehrt. Afrique-Europe-Interact und Urgence Togo Germany, ein Zusammenschluss von in Deutschland lebenden Exil-Togoer*innen, rufen dazu auf, die von den Folgen der Repression betroffene Bevölkerung mit Spenden zu unterstützen. Alle Spendengelder gehen direkt an zivilgesellschaftliche Initiativen vor Ort: - Der "Front Citoyen Togo Debout" organisiert eine medizinische Notversorgung für...[mehr]

Rubrik: Extra, Togo

Togo: „Regime Change“ von Unten?

Hoffnung auf ein Ende von 51 Jahren zementierter autokratischer Herrschaft.[mehr]

Rubrik: Schwerpunkt, Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Togo

Togo: Streiks in Gesundheits- und Bildungswesen

Knapp einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in Togo sind die Angestellten des öffentlichen Dienstes in Schulen und Krankenhäusern seit dem 23. März 2015 in einen fünftägigen Generalstreik getreten, um Lohnerhöhungen durchzusetzen. „Im ganzen Land wird der Streik zu 98% in beiden Bereichen Bildung und Gesundheit befolgt“, sagte Gilbert Tsolenyanou, Sprecher der unabhängigen Gewekschaftvereinigung Synergie des travailleurs du Togo (STT), „Synergie der ArbeiterInnen Togos“.In Lomé, der Hauptstadt Togos, wurden die Schüler_innen in sowohl in den Privat- wie auch in den Regierungsschulen sich selbst überlassen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet.Der Streik wurde auch in den öffentlichen Krankenhäusern der Stadt befolgt."Wir stellen nur minimalen Service im Notfall und bei Reanimationsfällen zur Verfügung", sagte ein Mitarbeiter der Notaufnahme des Universitätsklinikums von Lomé Sylvanus Olympio, des größten Krankenhauses des Landes, zu AFP. Dem Generalstreik war in der Woche zuvor der Abbruch der Verhandlungsgespräche von Seiten der...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Togo

Togo: Erneut Massendemonstrationen zur Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten

Regelmäßig demonstrieren mehrere tausend RegierungsgegnerInnen jeweils am Freitag sowohl in Togos Hauptstadt Lomé wie auch in anderen Städten des Landes für eine Verfassungsänderung noch vor der im Jahr 2015 stattfindenden Präsidentschaftswahl. Das aus acht Parteien bestehende Oppositionsbündnisses Combat pour l'Alternance Politique 2015 (CAP2015, Kampf für den Politikwechsel) und Organisationen der Zivilgesellschaft rufen zu den Demonstrationen auf. Ihr Ziel ist es, eine aufgrund der geltenden Verfassung mögliche dritte Amtszeit des seit 2005 amtierenden Präsidenten Faure Gnassingbé zu verhindern. Durch den Sturz von Präsident Blaise Compaoré Ende Oktober im benachbarten Burkina Faso durch einen allgemeinen Volksaufstand hat die Opposition neuen Auftrieb bekommen. Bei der letzten Demonstration am Freitag, den 13.12.2014, waren viele TeilnehmerInnen in Rot gekleidet – Symbolfarbe für drohende Gefahr. Auf den mitgeführten Spruchbändern war u.a. die Parole zu lesen: „Vater Gnassingbé 40 Jahre, Sohn Gnassingbé 10 Jahre = 50 Jahre. Ist Togo eine Monarchie oder eine Republik?“ Als...[mehr]

Rubrik: Urbane Konflikte, Togo

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