Regionen in Afrika

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Spendenaufruf von Afrique-Europe-Interact und Urgence Togo Germany

Unterstützen Sie zivilgesellschaftlichen Widerstand in Togo - spenden Sie für medizinische Notversorgung verletzter Protestierender und für die Versorgung von Geflüchteten und Vertriebenen! Seit dem 19. August 2017 gehen viele tausende von Menschen in Togo gegen das seit 50 Jahren herrschende diktatorische Regime unter Präsident Faure Gnassingbé auf die Straße. Das Regime reagiert mit brutaler Repression: Menschen wurden getötet, viele wurden verletzt und willkürlich inhaftiert, Städte stehen unter Belagerungszustand. Tausende von Menschen sind in die Natur und auf die Dörfer oder in die Nachbarländer geflüchtet. Verletzten Protestierenden wird häufig der Zugang zu Krankenhäusern verwehrt. Afrique-Europe-Interact und Urgence Togo Germany, ein Zusammenschluss von in Deutschland lebenden Exil-Togoer*innen, rufen dazu auf, die von den Folgen der Repression betroffene Bevölkerung mit Spenden zu unterstützen. Alle Spendengelder gehen direkt an zivilgesellschaftliche Initiativen vor Ort: - Der "Front Citoyen Togo Debout" organisiert eine medizinische Notversorgung für...[mehr]

Rubrik: Extra, Togo

Togo: „Regime Change“ von Unten?

Hoffnung auf ein Ende von 51 Jahren zementierter autokratischer Herrschaft.[mehr]

Rubrik: Schwerpunkt, Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Togo

Togo: Streiks in Gesundheits- und Bildungswesen

Knapp einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in Togo sind die Angestellten des öffentlichen Dienstes in Schulen und Krankenhäusern seit dem 23. März 2015 in einen fünftägigen Generalstreik getreten, um Lohnerhöhungen durchzusetzen. „Im ganzen Land wird der Streik zu 98% in beiden Bereichen Bildung und Gesundheit befolgt“, sagte Gilbert Tsolenyanou, Sprecher der unabhängigen Gewekschaftvereinigung Synergie des travailleurs du Togo (STT), „Synergie der ArbeiterInnen Togos“.In Lomé, der Hauptstadt Togos, wurden die Schüler_innen in sowohl in den Privat- wie auch in den Regierungsschulen sich selbst überlassen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet.Der Streik wurde auch in den öffentlichen Krankenhäusern der Stadt befolgt."Wir stellen nur minimalen Service im Notfall und bei Reanimationsfällen zur Verfügung", sagte ein Mitarbeiter der Notaufnahme des Universitätsklinikums von Lomé Sylvanus Olympio, des größten Krankenhauses des Landes, zu AFP. Dem Generalstreik war in der Woche zuvor der Abbruch der Verhandlungsgespräche von Seiten der...[mehr]

Rubrik: Soziale Kämpfe, Urbane Konflikte, Togo

Togo: Erneut Massendemonstrationen zur Begrenzung der Amtszeiten des Präsidenten

Regelmäßig demonstrieren mehrere tausend RegierungsgegnerInnen jeweils am Freitag sowohl in Togos Hauptstadt Lomé wie auch in anderen Städten des Landes für eine Verfassungsänderung noch vor der im Jahr 2015 stattfindenden Präsidentschaftswahl. Das aus acht Parteien bestehende Oppositionsbündnisses Combat pour l'Alternance Politique 2015 (CAP2015, Kampf für den Politikwechsel) und Organisationen der Zivilgesellschaft rufen zu den Demonstrationen auf. Ihr Ziel ist es, eine aufgrund der geltenden Verfassung mögliche dritte Amtszeit des seit 2005 amtierenden Präsidenten Faure Gnassingbé zu verhindern. Durch den Sturz von Präsident Blaise Compaoré Ende Oktober im benachbarten Burkina Faso durch einen allgemeinen Volksaufstand hat die Opposition neuen Auftrieb bekommen. Bei der letzten Demonstration am Freitag, den 13.12.2014, waren viele TeilnehmerInnen in Rot gekleidet – Symbolfarbe für drohende Gefahr. Auf den mitgeführten Spruchbändern war u.a. die Parole zu lesen: „Vater Gnassingbé 40 Jahre, Sohn Gnassingbé 10 Jahre = 50 Jahre. Ist Togo eine Monarchie oder eine Republik?“ Als...[mehr]

Rubrik: Urbane Konflikte, Togo

Togo: Warnstreik der Arbeiter_innen in der Zementproduktion

Seit dem 29.10.2014 streiken die Arbeiter_innen bei der togoischen Zementfirma CIMTOGO. Die Arbeitsniederlegung ist zunächst für drei Tage vorgesehen. Zuvor waren mehrere ihrer an die Firmenleitung gerichteten Beschwerdebriefe unbeantwortet geblieben. Nun fordern die Streikenden direkte Gespräche mit den Verantwortlichen. „Wir arbeiten wie Elefanten, aber wir essen wie Ameisen. Verstehen Sie, ich will sagen, dass unser Lohn nicht ausreicht wie wie Menschen zu leben. Außerdem sind die unsere Arbeitsbedingungen erbärmlich,“ erklärt ein aufgebrachter Arbeiter. Die Firmenleitung sorge nicht für genügend Schutzmaßnahmen gegen den giftigen Zementstaub, dem sie bei der Arbeit ständig ausgesetzt sind. Zement ist zusammen mit Klinker das wichtigste Exportprodukt Togos. Africatime 30.10.2014[mehr]

Rubrik: Togo, Soziale Kämpfe

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